Richtige Visionen entstehen aus der Überwindung falscher Dogmen

Unser „modernes“ Gesundheitssystem vermittelte dem Menschen lange Zeit das Gefühl, aufgehoben und geborgen zu sein, in einem Netz umfassender und oft aufdringlicher Fürsorge. Doch mittlerweile wurden die Erwartungshaltungen der wissenschaftlichen Medizin deutlich zurückgefahren. Neben den raffinierten Überlebensstrategien der Tumorzellen, neuartigen und wenig erforschten Krankheitsbildern in der Gesellschaft sind es auch die unverändert weit verbreiteten Symptome wie Herzversagen, Bluthochdruck, Rheuma und andere, gegen die die moderne Medizin trotz höchstem Einsatz ganz offensichtlich kein Mittel gefunden hat. Die Schulmedizin ist keinesfalls perfekt und vielfach überfordert.

Der sensible Patient und viele Naturheilärzte und Heilpraktiker beklagen die Apparatemedizin und fehlendes Einfühlungsvermögen in die Beschwerden. Sie sind besorgt über die Zersplitterung der Medizin in viele Teilbereiche und fordern die Rückkehr zur Ganzheitlichkeit.

Methoden, denen aus welchen Gründen auch immer, die wissenschaftliche Anerkennung verweigert wird, rechtfertigen ihren Einsatz immer dann, wenn sie bessere Behandlungserfolge erzielen.

Neue Horizonte im Fokus der Medizin, die den Menschen wieder als Ganzheit erkennen und die Überwindung verschiedener Dogmen, vom Dogma der vermeintlichen Lokalisierbarkeit bis hin zum Dogma von der Monokausalität sind unumgänglich.

Aus richtigen Visionen entstehen realistische Modelle

Grundsätzliche Fragen der Biologie erscheinen mit dem Verständnis dissipativer Strukturen als gelöst und bieten ohne Zweifel ein solides Fundament zum Verständnis des Lebendigen. Die Biophysik rückt in Diagnose und Therapie mehr und mehr in den Vordergrund, weil sich in der Medizin die quantenphysikalischen Aspekte immer deutlicher zeigen.

Der Mensch besteht zwar aus Materie, jedoch nur zu einem milliardstel Teil aus Masse, überwiegend also aus komplexen Energiefeldern. Jede Struktur unterliegt damit in erster Linie elektrodynamischen Gesetzen und wird gestaltet von Informationen.

Je stärker dieses Wissen in die Diagnose und Therapie einbezogen wird, umso erfolgreicher ist der Heilungsverlauf.

Ganz gleich welche Art von Therapie angewandt wird, ob Allopathie / Homöopathie, Akupunktur oder Neuraltherapie – alles wirkt nach den gleichen Gesetzen der Elektrodynamik.

Immer sind es geladene Teilchen, die im richtigen Moment am richtigen Platz sein sollten und Feldstrukturen bilden, die über Gesundheit oder Krankheit entscheiden. Die Existenz dissipativer Strukturen lehrt uns, dass es stabile Träger der Information gibt. Die Natur scheint sich ihrer in unerschöpflichem Umfang zu bedienen. Kooperative Regelvorgänge sind dabei als Konsequenz der hohen Kohärenz der Systeme zu verstehen.